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RSG Sportgruppe/Rennrad
Zwei-Tages-Tour nach Maria-Bildhausen
Rückblick auf zwei gesellige Rennradtage im Raum Neustadt/Saale
08.09.2007 



Am Samstag, 01.September, trafen sich an der Talavera gegen11.00 Uhr 15 Rennradler mit bestem Sommer-Material, denn es ging ja unter anderem auch durch die bergige Rhön. Begleiterin per Auto war Angelika Scharnagl, die die Fahrer auf der Strecke bestens mit Essen und Trinken versorgte und natürlich auch für die moralische Unterstützung zuständig war. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Vergelts Gott an Angelika.

Die Streckenführung am ersten Tag ging über Gemünden, dann flach an der fränkischen Saale entlang. Um dem Ganzen auch etwas Abwechslung zu geben, ging es des Öfteren bergauf und bergab. Nach dem ersten größeren Anstieg in der Nähe von Wartmannsroth wurde die erste Verpflegungsstation eingerichtet. Die Obstauswahl war wie immer vom Allerfeinsten und der Kuchen wurde auch gut angenommen. Angelika hatte alle Hände voll zu tun, denn die Honigmelonen wollte die Fahrerschaft natürlich ohne Schale serviert haben. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Himmel immer bewölkter und in der Nähe von Bad Brückenau gab es dann auch ein paar Regentropfen. In Wildflecken war, nachdem Wolfgang seinen lang ersehnten Toilettengang absolvieren konnte, die Welt und das Wetter wieder in bester Ordnung. Allerdings mussten dann die Rhönberge bezwungen werden, die jeder in seinem Rhythmus und seiner Geschwindigkeit bewältigte. Eugen freute sich beim Anstieg bereits auf die Abfahrt, bei Henning und Gunther waren die Berge etwas zu kurz, deshalb kamen sie der Gruppe meistens wieder ein Stück entgegen, sie hatten aber trotzdem nicht so viele Höhenmeter wie beim Ötztalmarathon. In Langenleiten, einer Ortschaft die auf der Höhe lag, wartete Angelika bereits mit gedecktem Tisch auf die Radlertruppe. Danach ging es weiter ca. 15km immer bergab nach Bad Bocklet, was dem Schnitt ganz gut tat. Im Anschluss musste der Berg über Burghausen nach Münnerstadt genommen werden. Ein ordentliches Stück Arbeit. Aber das Schönste sollte ja noch kommen. Patrizia, das Mädchen aus der Vor-Rhön, stellte am Morgen beim Treffpunkt fest, dass die Strecke genau durch das Dorf führte, in dem ihre Eltern wohnen. Ein kurzer Anruf und die Eltern hatten allerhand zu tun. Papa Mützel musste die Garage ausräumen, Biertischgarnituren aufstellen und Pflaumen ernten, damit Mama Mützel mehrere Pflaumenkuchen für die RSG Fahrer backen konnte. Dadurch, dass mehrere Familienmitglieder Radfahrer sind, wusste Mama Mützel, was hungrige Radfahrer vertilgen können. Jedenfalls ging der Kuchen nicht aus. Dafür noch einmal herzlichen Dank. Papa Mützel hatte glücklicherweise neben den Vorbereitungen genug Zeit, der RSG-Truppe ein ganzes Stück entgegen zu kommen. Patrizias radsportliche, erbliche Vorbelastung wurde somit allen bewusst. Durch Hennig gab's dann noch den Feinschliff. Vor allem durch das Tandemfahren konnte sie ihre Tritttechnik noch verbessern - laut ihrer Aussage tritt Henning eigentlich immer, zumindest beim Radfahren. Das können viele bestätigen, vor allem in den Kurven und bergab, wo es andere einfach laufen lassen, tritt er auch "immer". Irgendwo muss die Geschwindigkeit ja herkommen. Noch ein Geheimnis: Patrizia und Henning kennen sich 7 Jahre. Und? - wo haben sie sich kennen gelernt? Natürlich beim Radfahren auf der Bocksbeuteltour in Repperndorf. Mehr Geheimnisse werden heute nicht verraten. Der Zwischenstopp und die Bewirtung bei Mützels waren einmalig. Zwischenzeitlich ist Patrizias Vater Richard Mützel Mitglied in der RSG und natürlich herzlich willkommen. Alle genossen den guten Kuchen und Kaffee, bis einer vor die Garage ging und mit Schrecken feststellte, dass eine riesige schwarze Wand (mit viel Wasser drin) auf Thundorf zukam. Bis zum Ziel nach Maria-Bildhausen waren es nur noch ca.15km. Ruckzuck wurde aufgesattelt und los ging's. Der Regen war dann doch schneller als die Radler, aber so kurz vor dem Ziel konnte man es verkraften.

Der erste Tag endete nach ca. 170 km.

Abfahrt war am nächsten Morgen nach ausgedehntem Frühstück um ca. 10.30 Uhr.

Über Rödelmaier ging es an Bad Königshofen vorbei nach Trappstadt, Hofheim und schließlich nach Königsberg, einen der schönsten Orte Bayerns. Zur Ortsbesichtigung blieb aber keine Zeit. In der Nähe von Königsberg, ebenfalls wieder auf einer Anhöhe, gab es den ersten Zwischenstopp nach ca. 60 km. Mit vollem Magen fährt es sich nach dem Essen besser runter wie rauf. Das Wetter war wesentlich besser als am Vortag, allerdings blies es aus Westen, was am Anfang sogar gut war, denn man fuhr nach Osten. Dann gab es bis Knetzgau Seitenwind und die letzten ca. 70km kam er von vorne. Ab da musste taktisch klug gefahren werden, also die Stärksten nach vorne. Wenn man schon einmal in der Nähe vom Steigerwald ist, sollte man auch Berge mitnehmen. Bei Westheim ging's hoch und bei Hundelshausen wieder runter. Steigerwald erledigt, trotzdem schön. Dann ging es an Gerolzhofen vorbei über Zeilitzheim, von Kolitzheim nach Lindach zum nächsten Zwischenstopp (wieder auf dem Berg). Mit herrlichem Blick ins Maintal unten sah man bereits die Mainfähre bei Wippfeld, mit der übergesetzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt standen 100 km auf dem Tacho.

Wieder in heimatlichen Gefilden musste noch einmal gut gegessen werden, denn der Ochsengrund stand noch bevor. Die, die öfters bei Ausfahrten dabei sind, wissen Bescheid - Ochsengrund von Gramschatz nach Güntersleben = Zeitfahren. Hier tat sich besonders Gunther hervor. In Güntersleben tat man wieder so, ab ob nichts gewesen wäre und es wurde dann locker zum Ziel an der Talavera gefahren.

Im Biergarten beim Abschlusstrunk wurden bereits Streckenpläne für die Zweitages-tour 2008 besprochen.

Saisonfinale der RSG-Zeitfahrer in Bad Dürrheim
Imke Maurer und Joachim Brand starten beim Rothaus-Rider-Man
08.09.2007 

Bei tollem Wetter nahmen Imke Maurer und Joachim Brand mit ihren Betreuerinnen (Mama von Imke und Barbara) die weite Anfahrt nach Bad Dürrheim im Schwarzwald in kauf, um sich mit zahlreichen anderen Spezialisten „contre la montre“ zu messen. Die Strecke erwies sich beim Warmfahren als äußerst schwer: 20,4 Kilometer – für Ausdauersportler ja eigentlich ein Lacher – gespickt mit 90-Grad-Kurven, teils ruppigem Asphalt, knackigen Anstiegen, langen „Ziehern“ und einem recht nervigen Gegenwind. Dabei fiel ein Fahrer auf, der in einem Gerolsteiner-Trikot auf einem orangenen Rad fuhr, doch dazu später mehr. Die vermeintlichen Gegner erschienen eher leicht. Die für solche Rennen eigentlich typische Materialschlacht fand hier kaum statt, der Otto-Normal-Biker startete hier auch schon mal mit dem Mountainbike oder Trekkingrad auf die Strecke. Hinter der Startrampe konnte man dann allerdings doch einige Spezialisten mit typischem Zeitfahr-Equipment entdecken.

Imke Maurer startete um 12:06 und erhoffte sich gegen 7 Damen einen Podestplatz. Der wellige Kurs, der Wind und die Kurbel (Anm.: das Wort „kompakt“ kommt mir im Zusammenhang mit Zeitfahren nur schwer über die Lippen) saugten allerdings Kraft und Zeit. Kurzum, Imke konnte auf dieser Strecke ihre Qualitäten nicht voll ausspielen und kam bei den Damen auf den undankbaren 4. Platz.

Joachim Brand wollte um 13:24 schon ganz vorne mitreden und fuhr sehr engagiert los, hatte aber zwischenzeitlich auch gehörig mit dem Wind und dem unrhythmischen Kurs zu kämpfen. Der zu schnelle Beginn sollte sich dann rächen: an dem letzten langen Zieher (ca. 3 km) musste er alle Willenskraft aufbieten, um die 35km/h auf dem Tacho zu halten. Auf dem folgenden 2 km-Gefälle erreichte er zwar wieder 80 km/h, hätte sich aber ein 55er Kettenblatt für mehr Speed gewünscht. Völlig ausgepumpt kam Brand nach 29:29 mit 41,5 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ins Ziel. Fazit: 2. Platz in der Altersklasse mit 5 sec Rückstand auf den Sieger. In der Gesamtabrechnung bedeutete dies Platz 8 von 316 Startern. Lediglich zwei Starter konnten bei diesem Rennen unter 29 min bleiben. Geschwindigkeit des Gesamtsiegers Marc Leischner: 43,55 km/h.

Der Event war toll organisiert, lediglich die Preise bei der Siegerehrung fielen etwas dürftig aus. Dafür gab es ein reichliches Starterpaket (22 € Gebühr) für alle Teilnehmer mit einem schönen T-Shirt, Riegeln und 2x10 €-Gutscheinen (Rose Versand).

Übrigens entpuppte sich der Gerolsteiner-Fahrer mit dem orangen Rad als Alexander Herr (Ex-DSV-Nationalkader Skispringen). Er fuhr im Gesamtklassement auf Platz 63 und äußerte seine Bereitschaft zum Aufrüsten. Von RSG-Seite wurde ihm außerden empfohlen, das orange Fahrrad gegen ein zum Trikot passendes zu wechseln, dann würde er auch nicht mehr so auffallen. Er versprach Besserung.

Damen
1. Hill Petra 1983 Konstanz 33.32,5 ----- (1405) EZF D 3.
2. Faust Telse, Hamburg 1978 kaifu tri team 35.36,7 2.04,2 (1148) EZF D 6.
3. Simanowski Natalie, Augsburg 1978 RSG Augsburg 35.49,4 2.16,9 (1472) EZF D 7.
4. Maurer Imke, Bad Mergentheim 1979 RSG Würzburg 36.12,3 2.39,8 (3036) EZF D 10.

Senioren II
1. Lauszmann Ferdinand 1959 Heimerding 29.24,6 ----- (1074) EZF M 5.
2. Brand Joachim, Hettstadt 1965 RSG Würzbu 29.29,1 0.04,5 (3007) EZF M 8.
3. Pestoni Reto, CH-Grafenried 1966 RV Ersigen 29.45,9 0.21,3 (3050) EZF M 10.

Unternehmen SIEG
von Vladi Novak
08.09.2007 

Anfang August stieg ich erneut ins Renngeschehen ein. Bei zwei Kriterien und einem C-Lizenz Rennen holte ich mir die notwendigen schnellen Kilometer und Rennhärte.

Obwohl ich diese Rennen nur als Vorbereitung nutzen wollte, sind bei meinen "geliebten" Kriterien am 4. und 12. August die Plätze 10 und 19 herausgekommen.

Am 19.8. startete ich beim Finale des Sparkassen-Cup in Empfingen. Am Start des C-Lizenz Rennen fanden sich über 220 Starter ein. Die anspruchsvolle Runde mit einem giftigen Anstieg von 1 km Länge mit der durchschnittlichen Steigung von 10%, die man 13x bewältigen musste, hatte den Fahrern alles abverlangt. Bis in die 11. Runde konnte ich das Tempo der Spitze mitgehen. 16 km vor dem Ziel hatte ich aber einen Defekt und musste das Rennen aufgeben. Zu diesem Zeitpunkt war das Feld schon sehr stark dezimiert und die Kopfgruppe zählte nur noch ca. 40 Fahrer. Die Enttäuschung hielt sich bei mir aber sehr in Grenzen. Zum Zeitpunkt der Panne war ich schon voll am Limit und auch so, ohne die letzten km, verlief dieses Rennen für mich als Vorbereitung optimal.

Für das nächste Wochenende suchte ich mir 2 Rennen nähe Prag aus und wollte mich bei einer Doppelbelastung testen.

Am Samstag, 25.8. startete ich beim Bergzeitfahren des CKKV Hobby-Cup und fuhr in meiner AK den 2. Platz ein, was auch den 4. Platz in der Gesamtwertung bedeutete.

Am Sonntag, 26.8. startete ich bei dem 100 km langen Rundstrecken-Rennen "Der Eiserne Alte". Die Konkurrenz war diesmal wirklich stark. In allen Klassen waren viele Spitzenamateure aus der Tschechischen Republik am Start. Auch so konnte ich das Renngeschehen mitbestimmen und bis zum Schluss ganz vorne mitfahren. Das Ziel erreichte ich zeitgleich mit dem Sieger. In der Gesamtwertung belegte ich den 15. Platz, was gleichzeitig der 5. Platz in der Kategorie Sen2 war.

So konnte ich mich auf mein persönliches Finale der diesjährigen Saison freuen. Am 1.9. wollte ich bei einem der größten Amateur-Rennen in der Tschechischen Republik "Tour de Zelenak" starten und versuchen, meinen 2. Platz des Vorjahres zumindest zu wiederholen. Leider verlief die Vorbereitung in der letzten Woche nicht mehr optimal. Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich kaum noch trainieren und die meiste Zeit verbrachte ich mit leicht erhöhter Temperatur im Bett.

Am Samstag stand ich mit etwas wackeligen Beinen am Start und hoffte einfach, dass meine Form trotzdem so gut ist, dass es für eine Platzierung reichen würde. Über 300 Fahrer zählte das Feld. Gleich am Anfang ging es richtig zur Sache. Die Strecke war anspruchsvoll, mit vielen Steigungen, gleichzeitig, dank den Abfahrten, aber auch sehr schnell. Trotz der gesundheitlichen Probleme konnte ich mich nach ca. 15 km mit einer 6-köpfigen Gruppe von dem Rest des Feldes entscheidend lösen. Die Jungs sind ein wirklich hartes Tempo gefahren, dem ich in einer der Steigungen irgendwann mal nicht mehr folgen konnte und die Gruppe ziehen lassen musste.

Etwa 10 Km war ich dann solo unterwegs, bevor mich von hinten die große 2. Gruppe einholte. Auch hier wurde noch richtig gekämpft und die selektive Strecke sprengte auch diese Gruppe. Etwa 10 Km vor dem Ziel konnte ich mich mit anderen 5 Fahrern von dem Rest dieser Gruppe absetzen und so kämpfte ich mich bis ins Ziel. Mit gemischten Gefühlen überfuhr ich die Ziellinie. Einerseits war ich mit der Zeit, der Durchschnittsgeschwindigkeit von 39,2 km/h und auch mit der Platzierung zufrieden, andererseits war ich mir ziemlich sicher, dass ich normalerweise das Tempo der ersten Gruppe viel länger hätte mitgehen können.

Die Freude gewann dann einige Zeit später doch die Oberhand. Ein Blick auf die Ergebnisliste bestätigte: Als Gesamtzwölfter gewann ich die Wertung in der Kategorie Sen2.

Mein erster Sieg als Radfahrer.

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RSG-Zeitfahrer stellten sich der internationalen Konkurrenz
3500 Teilnehmer aus allen Kontinenten – die Ferienregion St. Johann/Tirol
war vom 19. bis 26. August das Mekka der Masters-Radsportler
06.09.2007 

St. Johann/Tirol

Spätestens beim Training auf der 20-Kilometer-Zeitfahrstrecke konnte man als WM-Neuling feststellen, dass auch in anderen Ländern dieser Erdkugel Zeitfahr-Enthusiasten en masse ihrer Leidenschaft frönen. Aerohelme, Scheibenräder, High-Tech-Zeitfahrmaschinen und gestählte Waden von über 800 Teilnehmern aus zig Nationen zeigten sich beim Üben auf dem Kurs, eingeteilt in Alterskategorien von 1-8. Startberechtigt ist man bei der Masters-WM in St. Johann mit einer gültigen Rennlizenz und einem Alter von mindestens 30 Jahren. Die Aktiven scheinen dabei auch weite Anreisen aus Australien, Südafrika und den amerikanischen Kontinenten nicht zu scheuen. Ein Beleg dafür waren Zeitfahrrahmen namhafter Marken, die es auf dem europäischen Markt nicht oder noch nicht zu kaufen gibt.

Die Zeitfahrstrecke erwies sich bei erster Betrachtung als leicht. 20 Kilometer, kaum Höhenmeter, Wendestrecke. Lediglich ein Kilometer vor der 180-Grad-Kehre ein 300 Meter langer, 9%iger Anstieg, auf der Scheibe fahrbar, also kein echtes Problem. Bei näherer Betrachtung hingegen, sprich beim Abfahren, erklärte Manfred Weinig als erfahrener St. Johann-Teilnehmer die Tücken: lange Geraden mit viel Wind, leichte Wellen, die bei hoher Geschwindigkeit Energie saugen und dann der Anstieg kurz vor der 10-km-Marke, den man wohldosiert fahren muss, damit es auf der Scheibe reicht, nicht zuviel Kraft kostet und noch für die letzten 10 Kilometer langt. Dazu die gefahrenen Zeiten der Vorjahre, die sich bei den Top-Fahrern der Kategorie 1 um die 48 km/h, also um die 25 Minuten bewegten. Alles in allem Fakten, die einem doch leichtes Kopfzerbrechen bereiten konnten.

Manfred Weinig startete bereits am Morgen bei für ihn ungünstigen Windverhältnissen (kaum Rückenwind) gegen 10.00 Uhr auf die Strecke. Er hatte es mit 80 Gegnern der Kategorie 7 (Jg. 1938-1942) zu tun. Weinig fuhr bei seiner fünften WM-Teilnahme ein starkes Rennen, konnte seine persönliche Bestzeit von 2005 um eine Minute verbessern und kam mit 29:01 min als Sechster ins Ziel, was einem Stundenmittel von 41,4 km/h entspricht. Der Rückstand auf den Sieger (43,09 km/h) betrug lediglich 1:11 min. Da in St. Johann pro Kategorie neben der sehr feierlichen Ehrung der drei Besten mit Hissen der Flagge und der Nationalhymne auch die Plätze 4-15 mit Pokal geehrt werden, konnte sich Manfred Weinig als drittbester Deutscher noch mehr über seine Platzierung freuen.








Am frühen Nachmittag startete Joachim Brand kurz vor 15:00 Uhr in der Kategorie 2 (Jg. 1963-1967). Er hatte es bei starkem Gegenwind auf den ersten 10 Kilometern und Rückenwind auf dem zweiten Streckenteil mit 112 Gemeldeten aus aller Welt zu tun, darunter mehrfache Weltmeister der Vorjahre. Aus den bekannten Gegebenheiten resultierte ein einfacher Plan: von Anfang an voll draufhalten ohne Rücksicht auf Verluste, schließlich ist Weltmeisterschaft. Das Kräfte einteilende Fahren in Fürth bei der Deutschlandtour musste aus dem Gedächtnis gestrichen werden, hier waren andere Schnitte verlangt. Das „Blamier uns bloß nicht!“, vom betreuenden Werner Gabel und das aufmunternde: „Der blamiert uns schon nicht!“ Manfred Weinigs stachelte den gefassten Plan noch weiter an. Die gefahrenen Topzeiten bewegten sich zu diesem Zeitpunkt im mittleren 25-Minuten-Bereich. „Wenn du mit einer 26er Zeit reinkommst, bist du gut dabei“, hatte Manni Weinig prognostiziert und sollte recht behalten. Nach 26:23 min kam Brand auf Platz 21 ins Ziel, was einem Stundenmittel von 45,6 km/h entspricht. Rückstand auf den Sieger (49,6km/h): 2:13 min, zum Drittplatzierten allerdings nur 1:10 min. Erfreulich für Brand war, dass er einige vor ihm platzierte Teilnehmer des Zeitfahrens von Fürth und den Gesamtsieger von Kaltennordheim deutlich distanzieren konnte.


Neben der WM im Zeitfahren fanden in St. Johann zahlreiche Rennen um den Radweltpokal (offen) und die WM der StraßenrennfahrerInnen (mit Lizenz) statt. Mit dabei auch Monika Michel, die das WM-Rennen der Frauen (Kat. 3/Jg. 58-62) bestritt. Gegen 20 weitere Teilnehmerinnen kam sie auf der 40-Kilometer Runde mit einem Rückstand von 0:42 sec auf die Siegerin zu einem tollen achten Platz.

Die Stimmung an der Rennstrecke (Huberhöhe) und im Zielbereich war volksfestartig und geprägt vom Sprachengewirr der teilnehmenden Nationen. Feierliche Siegerehrungen, ein tolles Rahmenprogramm mit Livemusik in St. Johann und Radsportler allerortens rundeten die Masters-WM zu einem echten Event auf, das man Rennfahrern über 30 Jahren ans Herz legen kann. St. Johann und Umgebung sind aber auch für die Angehörigen der Aktiven ein lohnenswertes Urlaubs- und Reiseziel.

weitere Infos und Ergebnisse unter: www.masterswm.org

Ich habe einen (Alp-)Traum
RSG Würzburg beim Ötztaler Radmarathon 2007
von Henning Frankenberger
28.08.2007 

238 km, 5500 Höhenmeter, Kühtai, Brenner, Jaufenpass, Timmelsjoch. Dies sind die Eckdaten, mit denen der Ötztaler Radmarathon nur unzureichend beschrieben ist. Er gilt als schwerster Radmarathon Europas – sieben RSGler stellten sich vergangenen Sonntag dieser Herausforderung.

Imke Maurer, Patrizia Mützel, Christian Engl, Henning Frankenberger, Gunther Gründler, Marc Rehlinghaus und Felix Wilhelm standen im Morgengrauen des vergangenen Sonntags in der Startaufstellung des österreichischen Sölden im Ötztal zusammen mit über 4800 anderen Teilnehmern.

Gunther Gründler und Henning Frankenberger durften aufgrund guter Platzierungen in der ersten erlauchten Gruppe von ca. 250 Startern zusammen mit vielen Exprofis starten. Die Abfahrt das Ötztal hinunter nutze Henning Frankenberger bereits dazu, sich in schnellen und engen Kurven immer wieder abzusetzen, um der großen Sturzgefahr in der Startphase zu entgehen. Es folgte der Anstieg zum Kühtai, der ersten großen Herausforderung des Tages mit bis zu 18 % Steigung. Henning nahm die Steigung als erster Fahrer des gesamten Feldes in Angriff. Im Laufe des Anstieges wurde Henning unter anderem vom Vereinskollegen Gunther passiert. Danach folgte eine rauschende Abfahrt. Gunther Gründler - gewiss kein Abfahrtsspezialist - erreichte hier 93 km/h, Felix Wilhelm war über 100 Sachen schnell und Hennings Tacho zeigte einen Spitzenwert von 106,5 km/h an.

Durch diese jagende Fahrt hatte Henning die Gruppe um Gunther wieder eingeholt. emeinsam fuhr man durch Innsbruck und nahm von dort die 48 km lange Steigung zum Brenner in Angriff. Aufgrund des heißen Wetter hatte Imke am meisten zu leiden. Sie hatte massive Kreislaufprobleme und suchte während der langen Anstiege zum Teil in den Tunnels Schutz vor der brennenden Sonne. Nur ihrer enormen Willensstärke war es zu verdanken, das sie nach 11:43 h das Ziel erreichte. Über 1000 Teilnehmer schafften dies nicht.

Patrizia Mützel, die in hervorragenden 10:17 h die Strecke bewältigte, kam sehr gut mit den Bedingungen zurecht und wurde 13. ihrer Altersklasse. Sie erntete von Mitfahrern an Anstiegen und Abfahrten sowohl Lob als auch Verwunderung darüber, wo man dies denn in Würzburg trainieren wolle.

Christian Engl hatte am Jaufenpass eine Schwächephase, fand seinen Rhythmus aber wieder und kam mit 10:57 h glücklich ins Ziel. Marc Rehlinghaus kam mit 10:43 h kurz vor ihm an. Auch er hatte Probleme, da an der Dreifachkurbel das mittlere Blatt defekt war.

Gunther musste mit fehlendem 27er Ritzel den Jaufenpass bezwingen, da ihm ein anderer Fahrer vorher so unglücklich ins Rad gefahren war, dass sich der erste Gang nicht mehr schalten ließ. Hennings Rad wurde bereits in der Startaufstellung unsanft touchiert, so dass er sein kleinstes Ritzel nicht mehr schalten konnte.

Auf der Brennerabfahrt bewies Hennings Schutzengel, dass er schnell fliegen kann. In einer engen Ortsdurchfahrt kam Henning mit hoher Geschwindigkeit in eine Linkskurve. Er musste stark bremsen und merkte schnell, dass es nicht reichen würde. Leider bot sich kein passender Notausgang an. Daher zielte Henning auf ein kleines Stück zwischen Absperrungen, Polizeiautos und Zuschauern, krachte erst über einen Bordstein, dann gegen eine kleine Mauer und landete zur Seite gedreht nahezu unverletzt auf einer Parkbank.

Die Felge des Vorderrads war aufgequollen, der Sattel war krumm und schief, aber das Rad bewegte sich noch. Statt auf den Besenwagen zu warten, entschied sich Henning vorsichtig mit dem defekten Rad und ohne Vorderradbremse weiterzufahren. Gunther, der im rasenden Pulk die Stelle passierte, wurde anschließend nach dem Befinden seines Vereinskameraden gefragt und sorgte sich sehr, da er keinerlei Informationen hatte.

Leider waren nun aber die Möglichkeiten Hennings Zeit auf Konkurrenten in den Abfahrten gut zu machen dahin. Ziemlich derangiert fuhr er sodann den Jaufenpass hinauf. Hier begann das Leiden. Auch Felix Wilhelm hatte just in diesem Anstieg eine schwere Krise, von der er sich glücklicherweise aber wieder erholen konnte. Henning musste an der Passhöhe zum Service, dort wurde der Sattel wieder richtig montiert und die Bremse gerichtet, so dass sie nicht mehr am Rad schleifte. Vorsichtig und nur noch mit der Hinterradbremse ging es den Jaufenpass hinab.

Gunther spürte, dass er sich das Rennen gut eingeteilt hatte und fuhr mit neuer persönlicher Bestzeit von 8:03 h als schnellster Fahrer der RSG Würzburg durchs Ziel. Henning folgte ihm, sich die Berge hinuntertastend mit 8:36 h. Dort wurde er von Gunther auf das herzlichste Empfangen, froh seinen Teamkollegen heil wieder zusehen. Kurz danach folgte mit 9:11h Felix, der damit trotz eines Hungerastes eine sehr starke Leistung zeigte.

Das Rennen ist sehr viel härter als es den Anschein hat. Die Anstrengungen und Leiden sind zum Teil kaum zu beschreiben. Das Gefühl mit fast 180 km in den Beinen am Fuße des Timmelsjochs 28 km Anstieg und 1774 Höhenmeter am Stück vor sich zu haben, lässt sich mit Worten nur schwer beschreiben.

Daher gilt ein Riesenrespekt all jenen, die diese Strapazen ausgehalten haben. Die Sieger -Exprofis mit Teamunterstützung und Materialwagen - brauchten knapp über 7 Stunden. Bei der Siegerehrung wurden aber auch die drei Fahrer, die abends um 20.30h, also nach 14 Stunden das Ziel als letzte erreichten, besonders geehrt.

Zu Recht!

RSG-Zeitfahrer messen sich mit den Profis der Deutschlandtour in Fürth
18.08.2007 


Wo liegen die Unterschiede zwischen Radsport-Profis und Amateuren?

Da gibt es sicherlich viele. Doch vom professionellen Training, dem Top-Material und der Rund-um-die-Uhr-Betreuung mal abgesehen, interessiert den Amateur vor allem der Unterschied in der messbaren Leistungsfähigkeit, sprich Zeiten und Durchschnitts-geschwindigkeiten.

Beim Giant Time Trial in Fürth am 17.08.2007 hatte man die Gelegenheit, den Unterschied zu professionell betriebenem Radsport anhand der Zeiten zu erfahren.

Vormittags starteten über 500 Jedermänner im 10-Sekunden Abstand, nachmittags die Profis auf einer identischen Strecke über 33,1km mit ca. 200 Höhenmetern. Perfekte Streckensicherung durch endlose Absperrgitter, zahlreiche Zuschauer, Teufelslappen an der Ein-Kilometer-Marke und Riesenleinwand im Ziel ließen auch bei den Jedermännern ein Profifeeling aufkommen und sorgten für Gänsehaut.

Aber wo liegt jetzt wirklich der Unterschied? Sechs Radrennfahrer der RSG-Würzburg hatten sich aufgemacht, diese Frage zu beantworten. Immerhin drei von ihnen wären bei den Profis nicht mal letzter geworden. Richard Rogge gewann die Senioren 2-Wertung souverän und wäre mit seiner Zeit auf Platz 136 bei den Profis gelandet. Joachim Brand fuhr die achtschnellste Zeit bei den Senioren 2 und wäre bei den Profis noch Drittletzter geworden. Gunther Gründler (Senioren 1, 21. Platz) wäre mit 11 Sekunden hinter Brand ebenfalls noch vor den langsamsten Profis in Ziel gekommen.

Die tatsächlichen Zeitunterschiede und Differenzen in der Durchschnittsgeschwindigkeit lassen sich aus untenstehender Zeittabelle ablesen, wobei die Zeiten einiger Profis als Vergleichswerte dienen sollen.

Neben Rogges ersten Platz konnten die RSG-Zeitfahrer mit Manfred Weinig, 67 (Platz 2, Senioren 4), noch einen weiteren Podestplatz einfahren.




Ergebnisse der RSG-Teilnehmer im Vergleich zu den Profis:

Profis:
1. Platz Jens Voigt (CSC) 39:42 min 49,9 km/h
5. Platz Linus Gerdemann (T-Mobile) 40:22 min 49,2 km/h
75. Platz Erik Zabel (Milram) 43:05 min 46,0 km/h
164. Platz (Letzter) Schulze André (Wiesenhof) 47:28 min 41,8 km/h

RSG-Würzburg
1. Platz (Sen 2) Richard Rogge 44:50 min 44,3 km/h
8. Platz (Sen 2) Joachim Brand 46:55 min 42,3 km/h
21. Platz (Sen 1) Gunther Gründler 47:06 min 42,1 km/h
44. Platz (Sen 2) Uwe Striewski 50:28 min 39,3 km/h
2. Platz (Sen 4) Manfred Weinig 52:26 min 37,8 km/h
6. Platz (Sen 2) Monika Michel 57:30 min 34,5 km/h

Doppelsieg in der „Grünen Hölle“
RSG-Würzburg-Fahrerinnen und -Fahrer gewinnen
das 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring
29.07.2007 

Am vergangenen Wochenende starteten Imke Maurer, Patrizia Mützel, Gunther Gründler und Henning Frankenberger beim 24-Stundenrennen über die Nordschleife für die RSG Würzburg jeweils als Zweier-Team in der Frauen- und Männerwertung. Über 6500 Teilnehmer nahmen bei heißem und sonnigem Wetter an verschiedenen Rennen und Radsportveranstaltungen teil, über 2500 davon beim 24-Stunden-Rennen. Imke und Patrizia feierten den Sieg in der Damenwertung und erreichten einen bemerkenswerten 15. Platz in der Gesamtwertung. Gunther und Henning konnten einen sehr hart umkämpften Start-Ziel-Sieg feiern. Am Start waren neben den Zweierteams auch Einzelfahrer und Vierermannschaften, auch ein 24-Stunden MTB-Rennen fand statt.

Begleitet und unterstützt wurden die RSG-Fahrer von Gertrud und Richard Mützel sowie von Eric Heilmann. Diese waren verantwortlich für Service-Arbeiten, Rundenzeitenmanagement, Verpflegung, Logistik und Beistand einen ganzen Tag und eine ganze Nacht lang. Sie leisteten einen enorm wertvollen Beitrag zum guten Gelingen. Zwischen den Törns blieb den Fahrerinnen und Fahrern sehr wenig Zeit zur Nahrungsaufnahme, Kleidungswechsel, kurzem Entspannen und erneuter Startvorbereitung. Die Mädels absolvierten 24 Runden, die Jungs brachten es auf deren 31. Während Gunther und Henning komplett ohne Schlaf durchfuhren, gelang es den Mädels einmal ein kurzes Nickerchen von knapp zwei Stunden einzulegen, während die Partnerin in der Nacht auf der Strecke war.

Untergebracht war das RSG-Team in der Boxengasse an der Zielgeraden der Grand-Prix-Strecke in der Ferrari-Box. Die Runde bestand aus der klassischen Nordschleife sowie einem Teil der Grand-Prix-Strecke, die in der Einführungsrunde zudem komplett zu befahren war. Die Streckenlänge betrug somit 23 km, die mit knapp 550 Höhenmeter pro Runde und 72 Kurven garniert war. Bemerkenswert war vor allem, dass mehrmals pro Runde das komplette Übersetzungsspektrum der Räder in unmittelbarer Folge benötigt wurde. Die RSG-Damen starteten mit 50x34 und 12-27 Kassette, die Herren fuhren 53x39 bei gleicher Hinterradübersetzung. Vor allem Imke und Henning hätten sich zuweilen auch ein 11er Ritzel gewünscht, da die Strecke neben extremen Anstiegen auch sehr schnelle Abfahrten aufwies.

Viele Streckenabschnitte führten aus einer Schussabfahrt hinein in den nächsten Anstieg, der bloß im ersten Gang zu bewältigen war. Der steilste Anstieg zur „Hohen Acht“ wies im Durchschnitt 17 % Steigung auf, wovon die steilsten 100 Meter um 24 % anstiegen. Gunther und Henning gestanden einander nach dem Rennen, dass sie in Schwächephasen und jeweils an der „Krampfgrenze“ kurz darüber nachdachten, abzusteigen und zu schieben. Tatsächlich kam es dazu aber nicht. Patrizia hatte mit den Anstiegen die geringsten Schwierigkeiten, hatte aber auf einem Nacht-Törn ein Tief und musste an die fast noch schlafende Imke übergeben. Diese fuhr „im Kaltstart“ in die Runde und hatte die gleichen Probleme. Daher musste sie in dieser Runde das erste und einzige Mal vom Rad, ein Schicksal, dass sehr viele Radsportler an dieser Stelle teilten.

Henning Frankenberger und Imke Maurer fuhren als Startfahrer am Samstag um 12.15 Uhr. Am Ende der sehr schnellen und hektischen ersten Runde lag Henning mit 30 Sekunden in Führung und übergab an Gunther Gründler, der den Vorsprung zusammen mit seinem Teamkollegen fortan kontinuierlich in gewohnt kämpferischer Weise ausbaute. Bereits in der Startphase zeichnete sich ab, dass Henning auf den schnellen und kurvenreichen Abfahrten schneller war als die anderen Fahrer. Auch Imke fand hier Ihre Domäne. Sie schaffte es auch in der Nacht, einige der sehr schnellen Kurven, von denen leider nur zwei vom THW mit Flutlicht ausgeleuchtet waren, mit 80 km/h voll zu nehmen. Henning konnte in einem sehr schnellen Törn am Ende des Steckenabschnitts „Fuchsröhre“ einen neuen persönlichen Geschwindigkeitsrekord aufstellen und erreichte 101,9 km/h. Auch in der Nacht speicherte sein Tacho hier noch bis zu 98 km/h. Die Start-Ziel-Gerade der Grand-Prix-Strecke war ebenfalls ausgeleuchtet, der Rest der Nordschleife lag im Dunkel. Alle Fahrer mussten in der Nacht mit Licht fahren. Problematisch hieran war das Finden und Erkennen der Kurven.

Die RSG-Mädels nahmen ihre Wechsel an der Boxengasse vor ihrer Box vor, die Jungs wechselten auf der Grand-Prix-Strecke im „Castrol-S“ aus voller Fahrt und gaben den Transponder im fliegenden Wechsel weiter – eine Strategie, die aus Gunthers Erfahrungen vom 12-Stunden-Rennen am Hockenheimring herrührte, welches er 2004 bereits gewonnen hatte.

Gunther absolvierte 16 der 31 Runden des RSG-Teams und erreichte gerade noch vor 11.30 Uhr, dem Rundenschluss für das Rennen das Ziel, so dass Henning noch eine weitere schnelle Abschlussrunde fahren konnte. Somit hatten es die beiden geschafft, aus dem langsam wachsenden Vorsprung, der sich zunächst im Minutenbereich bewegte über 24 Stunden eine volle 2 Runden Führung zu bauen und überlegen zu gewinnen. Dies lag daran, dass weder Gunther noch Henning einen echten Einbruch hatten und kontinuierlich schnelle Rundenzeiten fahren konnten. Auch von Stürzen und Defekten blieben die RSG-Fahrer verschont.

Imke und Patrizia waren ebenfalls enorm stark. Sie schafften es durch enorme Konstanz sich von Platz 31 auf Platz 15 in der Gesamtwertung vorzuarbeiten. Immer beäugt von einem in der Nähe der Ferrari-Box untergebrachten Männer-Zweier-Team, das mit Masseur, Koch, großem Partyzelt, Betreuern und Rollen zum Warmfahren angereist war. Diese versuchten die Nacht hindurch, sich an den beiden Mädels im Klassement vorbei zu schieben, schafften es aber letztlich nicht.

Rund um die Strecke kreisten Servicefahrzeuge der Veranstalter, um havarierte, gestürzte und von technischen Problemen gebremste Fahrer aufzusammeln und zu unterstützen. Der beste Einzelstarter der Männer absolvierte alleine 28 Runden, die schnellste Frau 21, die stärkste Männer-Vierermannschaft erreichte 34 Runden, die vier schnellsten Frauen schafften 27. Die Organisation der Großveranstaltung war hervorragend, das Grand-Prix-Feeling und die Boxengassen-Atmosphäre einzigartig. Trotzdem antworteten die RSG-Fahrer, unmittelbar nach der Zieleinfahrt befragt im Interview durch die Veranstalter, ob sie nächstes Jahr wiederkämen, um ihren Titel zu verteidigen „Lieber nicht!“


Vladi Novak startet in der Extraliga-Masters in der Tschechei
29.07.2007 

Der mittlerweilen für seine Ausreiß-Versuche bekannte Vladi Novak suchte auch in der höchsten Masters-Liga der Tschechei in Snimek einmal mehr sein Heil in der Flucht. In einem Rennen über 80 schwere, bergige Kilometer mussten in zwei Runden neben zahlreichen Anstiegen auch zwei über eine Länge von fünf Kilometern bewältigt werden. Schon kurz nach dem Start erfolgten die ersten Attacken, in Folge derer sich Novak mit zwei weiteren Fahrern absetzen konnte. Zwölf Kilometer vor dem Ziel startete er kurz vor einer Kuppe einen Angriff und verschaffte sich in der darauf folgenden Abfahrt etwas Vorsprung. Erst drei Kilometer vor dem Ziel wurde er von mehreren Verfolgern eingeholt und finishte letztlich als Gesamt-Siebter.

Richard Rogge tröstet sich mit Mammut-Cordon-Bleu
Drei RSG-Fahrer starten bei Bayrischer Meisterschaft im Zeitfahren in Moosinning
23.07.2007 

Am 22.07.2007 standen im oberbayrischen Moosinning die bayrischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren der Senioren (2-4) über 22,5 Kilometer an. Für die RSG Würzburg am Start waren Manfred Weinig (67), Richard Rogge (43) und Joachim Brand (42). Noch von der tollen Dittigheimer Organisation verwöhnt, stellte man vor Ort schnell fest, dass man eine solche Veranstaltung auch mit minimalem Aufwand über die Bühne bringen kann. Auf einem abseits gelegenen Rundkurs mussten die Senioren 2 und 3 fünf Runden (22 km), die Senioren 4 vier Runden absolvieren (18 km). Die Strecke war also flach mit vier Rechtskurven – fertig.

Manfred Weinig musste bereits kurz nach neun Uhr im Regen starten, kam aber mit den widrigen Bedingungen gut zurecht und erreichte einen tollen vierten Platz von 11 Startern.

Gegen 11.30 Uhr mussten im Abstand von 2 Minuten Joachim Brand und dann Richard Rogge an den Start. Schon im Vorfeld konnte man erkennen, dass hier eine Lizenzveranstaltung und kein Hobbyrennen stattfand, denn man sah ausschließlich Zeitfahrspezialisten beim Warmfahren mit Aerohelmen, Scheibenrädern und Zeitfahrmaschinen der Marken Orbea, Cervelo P3, Kuota Kalibur usw.

Brand hatte seit Tagen mit einer Magen-Darm-Verstimmung zu kämpfen und trat seinen Gegner gewissermaßen „leer“ entgegen. Immerhin konnte er das Rennen fahren und brachte auf dem Kurs noch einen Schnitt von knappen 45 km/h zustande. Die gefahrene Zeit von 30:11 Minuten (Platz 18 von 38) allerdings war angesichts der starken Konkurrenz indiskutabel. Nach der Belastung hatte Brand kurz mit einer Kreislaufschwäche zu kämpfen, aber wen wundert´s?

Richard Rogge fuhr ein sehr gutes Rennen und nahm seinem zwei Minuten vor ihm gestarteten Vereinskollegen ca. 1:30 Minuten ab. Er kam mit handgestoppten 28:40 Minuten ins Ziel, was den fünften oder sechsten Platz bedeutet hätte, allerdings waren die Kampfrichter anderer Meinung und notierten (völlig unlogische) 29:33 Minuten und einen 12. Rang. Sieger und bayr. Meister wurde übrigens der amtierende Europameister Jakob Morasch aus Hallbergmoos in 28:03 Minuten.

Rogge akzeptierte die Angelegenheit und tröstete sich im Anschluss über die verkorkste Zeitnahme mit einem 30-Zentimeter-Cordon Bleu mit Kartoffelsalat in einem Moosinninger Landgasthof. Erwähnenswert noch seine selbst ausgewählte Beilage: Knödel mit Soße. Man sieht, die Mergentheimer sind echte Feinschmecker.

Bleibt noch zu berichten, dass Joachim Brand seine Rinderbrühe nicht ganz geschafft hat – wen wundert´s? Rogge hingegen hat sich nicht nur auf dem Rad Respekt verdient, sondern auch am runden Porzellan – so viel Transfette (paniertes Schwein und in der Friteuse rausgeschmort) auf einmal – Hochachtung!

Selbst die Bedienungen haben sich verwundert angeguckt, als sie seine leeren Teller abgeräumt haben. Da kann der Brand nur neidisch zusehen. Grün im Gesicht.

P.S.: Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Weinigs Kalbsrollbraten mit Nudeln (Manni) und Klößen (Irene) und Barbara Brand ein Kinderschnitzel (20cm) mit Kartoffelsalat und gemischtem Salat hatten.

RSG Würzburg stellt 7 Mannschaften in Dittigheim
Erstmals zwei RSG-Damen-Vierer am Start im Taubertal
16.07.2007 

Bei extremen Temperaturen bis 38 Grad starteten die Zeitfahrspezialisten der RSG beim beliebten Mannschafts- und Einzelzeitfahren am Sonntag, 25.07.2007, in Dittigheim. Im Mannschaftszeitfahren galt es, über 18 Kilometer einen Rundkurs fünfmal zu bewältigen. Neben der großen Hitze mussten die Fahrer enge Kurven und einen knackigen Anstieg in Distelhausen bewältigen. Der RSG Würzburg gelang dabei mit der „Classic“-Mannschaft (Henning Frankenberger, Jörg Schulz, Mario Rembold, Joachim Brand) nicht nur der Gesamtsieg, sondern auch noch eine Verbesserung des RSG-Streckenrekords von 2005. Besonders stolz waren die Zeitfahr-Männer dann auf ihre Frauen im „Gänseblümchen-Team“, die bei ihrem ersten Start nicht nur ein äußerst harmonisches Rennen ablieferten, sondern ebenfalls den Sieg und einen neuen Frauen-Streckenrekord einfuhren. Über den schnell getrunkenen Sekt und einen Mannschaftspokal freuten sich Patrizia Mützel, Mira Bernhart, Barbara Brand und Anette Kaufmann. Aber auch der zweite Damen-Vierer „Vorstadt-Tulpen“ bot eine tolle Mannschaftsleistung und kam damit auf den zweiten Rang vor den „Turbo-Ladies“ aus Tauberbischofsheim.

Im Einzelzeitfahren über gut 10 Kilometer durften nur Fahrer starten, die bereits das Mannschaftszeitfahren absolviert hatten. Gestartet wurde mit knappen 10 Sekunden Abstand. Favorit war einmal mehr der Vorjahressieger Richard Rogge, der das Rennen mit deutlichen 16 Sekunden Vorsprung auf Joachim Brand gewinnen konnte. Auf den dritten Rang kam Philipp Dietrich mit einem Rückstand von 35 Sekunden auf Rogge.

Für alle Beteiligten war das Dittigheimer Radrennen einmal mehr eine tolle Veranstaltung in familiärer Atmosphäre mit sehr netten Gastgebern, tollen Pokalen und Geschenken, guter Bewirtung zu fairen Preisen und einem perfekten Organisator Dieter König.

Bis nächstes Jahr

weitere Infos unter: www.dittigheimerradrennen.de
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Ergebnisse Mannschaftszeitfahren 18 km

Platz Start Nr. Name Verein Klasse Fahrzeit
1 1 RSG Würzburg classic RSG Würzburg Amateur 00:25:19
2 9 Multisport Bad Mergentheim MGH Amateur 00:25:28
3 3 RSG Würzburg modern RSG Würzburg Amateur 00:26:22
4 6 RSG Würzburg retro RSG Würzburg Amateur 00:26:39
5 2 Radsport Schrauth/Cochem1 Cochem Amateur 00:26:42
6 7 RSG Ochsenfurt Ochsenfurt Amateur 00:27:11
7 8 RSG Würzburg experience RSG Würzburg Amateur 00:27:44
8 4 RaDi impulsiv Dittigheim Amateur 00:28:20
1 10 Bosch Stuttgart 1 Stuttgart Behoerde/Firma 00:26:28
2 14 Bosch Stuttgart 2 Stuttgart Behoerde/Firma 00:28:16
3 16 Policemen of Main-Tauber TBB Behoerde/Firma 00:30:56
1 11 RSG Würzburg "Gänseblümchen" RSG Würzburg Frauen 00:30:17
2 17 RSG Würzburg "Vorstadt-Tulpen" RSG Würzburg Frauen 00:31:22
3 23 Turbo-Ladies TBB Frauen 00:34:37
1 20 Los Orgasmos Saarbrücken Freizeit 00:27:28
2 5 black Riders Edelfingen Freizeit 00:27:47
3 13 Father and Son Külsheim Freizeit 00:28:40
4 24 OP Caritas KH Bad Mergent MGH Freizeit 00:29:02
5 22 RSG Würzburg hobby RSG Würzburg Freizeit 00:29:11
6 26 Team Fighters / TSV Werneck Unterpleichfeld Freizeit 00:29:12
7 15 4x1x1=42 TBB Freizeit 00:30:10
8 18 RSG Schäftersheim Schäftersheim Freizeit 00:30:27
9 25 Old Daddies RSG- Heilbronn Obersulm - Eschenau Freizeit 00:30:36
10 21 RaDi aktiv Dittigheim Freizeit 00:32:12
11 12 Radsport Schrauth/Cochem2 Cochem Freizeit 00:34:18


Ergebnisse Einzelzeitfahren 10 km

Platz Start Nr. Name Verein Fahrzeit
1 23 Rogge, Richard Multisport MGH 00:15:11
2 26 Brand Joachim RSG Würzburg 00:15:27
3 24 Dietrich Philipp RSG Würzburg 00:15:46
4 22 Novak Vladi RSG Würzburg 00:15:55
5 25 Stegmüller, Norbert Los Orgasmos 00:16:01
6 39 Steiner, Carsten Old Daddies RSG N 00:16:05
7 21 Frankenberger Henning RSG Würzburg 00:16:08
8 28 Weiß, Tobias Bosch RSG Stuttgart 00:16:22
9 37 Renner, Joe Bosch RSG Stuttgart 00:16:27
10 36 Rembold Mario RSG Würzburg 00:16:28
11 40 Schulz, Jörg RSG Würzburg 00:16:32
12 29 Kanski Klaus RSG Würzburg 00:16:42
13 34 Banhegyi, Erich Bosch RSG Stuttgart 00:16:49
14 27 Pfeiffer Andreas RSG Würzburg 00:16:57
15 30 Schmidt, Marco Radi Dittigheim 00:17:36
16 38 Stumpf, Bernhard / 1961 Team Fighters / 00:18:33
TSV Werneck
17 32 Dietrich Anastasia RSG Würzburg 00:21:25

Vereinsmeisterschaft der RSG Würzburg

02.07.2007 

Tolle Leistungen gebracht – Trainingsleistungen absolut bestätig

Nach einer Woche „Zitterwetter“ mit Wind, Regenschauern und kühlen Temperaturen sollte die sommerliche Witterung samt sonniger Stimmung pünktlich für die Vereinsmeisterschaft der RSG Würzburg zurückkommen.

Der Rennkurs mit kurzem Anfahrtsweg, eben gutes Rad-Wetter, ein selektives Straßenrennen, ein schnelles Flachzeitfahren und ein knackiges Bergzeitfahren lockte die gesamte Nachwuchsmannschaft an die Rennkurse.

Aufgabe für den Samstag: Straßenrennen auf einer knapp 10 Kilometer messenden Runde mit einem schönen Schlussanstieg. Je nach Renn- und Altersklasse war diese Schleife ein einziges Mal oder zwei Mal zu bewältigen.

Aufgaben für den Sonntag: Flachzeitfahren über 8 Kilometer auf stetig abfallender Strecke. Hier konnte man den Ehrgeiz der jungen Sportler gut an der „Hochrüstung“ des Rades zum Zeitfahrrad erkennen.

Dann kurzer Transfer zum Bergzeitfahren über eine verkürzte Strecke zu einem Kilometer.

Anschließend sollte es dann zum gemütlichen Teil des Sportwochenendes gehen: Gemeinsames Zusammensitzen mit Grillerei, Kuchen, Kaffee und reichlich Zeit für Ratsch und Tratsch.

Insgesamt gesehen haben die jungen Aktiven ihre Trainingsleistungen bestätigt: die Gesamtplatzierung bei der Vereinsmeisterschaft nach drei Wettbewerben spiegelt absolut den Trainingsstand und Leistungsvermögen wider.

Ferner ging es weniger darum, den Vereinskollegen/in auszustechen, sondern vielmehr um den Spaß am gemeinsamen Sport und die Begeisterung und Anerkennung für die Leistung des jeweils anderen.

Kleines Highlight zum Abschluss: Dank eines großzügigen Zuschusses eines sportbegeisterten Elternteils in die Nachwuchskasse konnte für das Rennrad-Nachwuchsteam ein Satz T-Shirts mit Vereinslogo und Namen der Sportler/innen angeschafft werden. So können nun die Aktiven nicht nur beim Radfahren im Trikot, sondern auch „in Zivil“ stolz die Vereinsfarben tragen.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle!


Starke Beteiligung der Jugend bei den Vereinsmeisterschaften

Am 30.06. und 01.07.2007 fanden die vereinsinternen Meisterschaften im Rennradfahren statt. Dabei mussten die Starter an den beiden Tagen folgende Disziplinen absolvieren:

Rundstreckenrennen über eine bis fünf Runden (je nach Altersklasse);
pro Runde ca. 10 km/120 hm
Einzelzeitfahren flach über 8 Kilometer
Einzelzeitfahren Berg über 2,5 Kilometer

Besonders erfreulich war die sehr hohe Beteiligung der Jugendlichen und Schüler, was auf die tolle Jugendarbeit von Janina Seyler (s. weiterer Artikel) mit der Unterstützung von Armin Herrmann und Tomas Pastika zurückzuführen ist.

Auch Mountainbiker Alex Pscheidl (Team Texpa/Simplon) nutzte mit seinem Team- Kollegen Christian Schneidawind die Veranstaltung als intensives Intervalltraining in Vorbereitung auf die Transalp 2007. Als Belohnung durfte er sich über die gewonnene Vereinsmeisterschaft bei den Senioren 1 freuen.

B-Fahrer Martin Kehrer setzte sich bei den Amateuren durch und konnte beim Bergzeitfahren in Gerlachsheim mit 5:59 min eine neue Bestmarke auf dieser Distanz erzielen. Er behauptete sich gegen den stark fahrenden Vorjahressieger, Jonas Leefmann, mit 34 Sekunden Vorsprung nach drei Wettbewerben.

Bei den Senioren 2 gewann Richard Rogge denkbar knapp mit 7 Sekunden Vorsprung nach einer starken Vorstellung im Rennen und beim Bergzeitfahren die Vereinskrone. Im Flachzeitfahren musste er sich lediglich Joachim Brand geschlagen geben, der an diesem Tag bei heftigem Gegenwind mit 09:39 min die Tagesbestzeit erzielte.

Zeitfahrspezialist Manfred Weinig (67), der sich derzeit auf die Senioren-WM in St. Johann vorbereitet, versetzte einmal mehr alle Starter und Zuschauer mit seiner Ausrüstung, der aerodynamischen Sitzposition und der gefahrenen Zeit von 10:21 min in Erstaunen.

Die Damenwertung (mangels Teilnehmerinnen altersklassenübergreifend durchge-führt) gewann souverän Patrizia Mützel vor Moni Michel mit 48 Sekunden Vorsprung. Hier hoffen wir auf weiteren Zuwachs an Mitstreiterinnen im nächsten Jahr.

Besonderer Dank geht an die Organisatoren der Wettkämpfe und der anschließen-den Grillfeier im Alten Schulhaus von Krensheim, an die Kuchenbacker und die Salatspender.

Bilder folgen demnächst

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RSG erfolgreich beim 46. Großer Preis der Kulmbacher Brauerei
28.05.2007 

Eine gut aufgelegte RSG-Mannschaft startete am vergangenen Samstag auf gewohntem Terrain in Kulmbach. Beim 46. Großen Preis der Kulmbacher Brauerei ging es für die vier Würzburger Fahrer Vladi Novak, Matthias Reinel, Hansi Wilckens und Felix Wilhelm mit 80 Mitstreitern über 65 Kilometer rund um das Gelände der Kulmbacher Brauerei.

In einer schnellen Rundenhatz – Reinels Tacho zeigte beim Überqueren der Ziellinie 44,4 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit an – lieferten alle RSGler eine solide Leistung ab. Matthias Reinel und Hansi Wilckens konnten an ihrer Fahrweise aus dem Frühjahr festhalten und zeigten ein aggressives Rennen mit dem Drang nach vorne. Auch Felix Wilhelm, der nach gesundheitlichen Schwierigkeiten im Frühjahr die Klassiker ausfallen lassen musste, gelang sein erstes Saisonrennen und präsentierte sich sicher im Feld der Amateure. Das Trio wagte einige Vorstöße, doch das rasende Feld ließ Ausreißern keine Chance. Nur eine vierköpfige Spitzengruppe um den späteren Sieger Gregor Stieler vom RC Herpersdorf konnte sich nach der zweiten Punktewertung absetzen und das Rennen bei einem konstanten Abstand von 20 Sekunden nach Hause fahren. Vladi Novak, der in Kulmbach sein allererstes Lizenzrennen bestritt, hatte die ersten Runden schwer zu kämpfen, doch konnte, nachdem er sich an die Fahrweise im schnellen und unruhigen Feld sowie an die Fahrtechnik in den Kurven des 1,5 Kilometer-Rundkurses gewöhnt hatte, souverän im Feld behaupten.

Am kommenden Sonntag starten die vier Rennfahrer beim Rundstreckenrennen in Kirchheim/ Teck bzw. bei dem Jedermannrennen in Fürth im Rahmen der Bayern-Rundfahrt.

Nach dem Rennen (von links nach rechts): Hansi Wilckens, Felix Wilhelm, Vladi Novak und Matthias Reinel

Zwei Top-Ten-Plätze bei der „Tour d´Energie von den Terrassen“
Jonas Leefmann und Hendrik Reimann starten beim Jedermann in Göttingen
03.05.2007 

Über die 50 km-Strecke setzte sich der amtierende Vereinsmeister Jonas Leefmann in Szene. Im Sprint um einen Platz auf das Podium verwies er nach einer erfolgreichen 45 km-Flucht seinen Vereinskollegen Hendrik Reimann und die weiteren Mitausreißer auf die Plätze.

Die Jedermannveranstaltung „Tour d´Energie von den Terrassen“ in Göttingen anlässlich der Lotto-Rundfahrt (ehemals Niedersachsen-Rundfahrt) fand auf zwei wählbaren Strecken über 50 km oder 80 km statt. Beide Strecken führten über den Anstieg nach Jühnde, wie auch über den Scharfrichter 20 Km vor dem Ziel, den Hohen Hagen. Dieser 2,7 Km lange Anstieg mit 220 Höhenmetern stellte vor der schnellen Abfahrt nach Göttingen die letzte Schwierigkeit des Kurses dar. Nach der Abfahrt über den Hägerhof ging es auf die B 3 nach Göttingen zum gemeinsamen Ziel der Niedersachsen-Rundfahrt und der "Tour d´ Energie von den Terrassen" in der Bürgerstraße.

Als sich die knapp 300 Starter der 50 km-Runde nach dem fliegenden Start in Rosdorf in Bewegung setzen, kam es gleich zu mehreren Attacken. Zunächst sprangen Jonas Leefmann und zwei Mitausreißer dem Feld davon und verteidigten den knappen Vorsprung bis in den ersten Anstieg. Hier formierte sich die Spitzengruppe neu, nachdem weitere Fahrer aufschlossen. Dadurch kam ein weiterer Würzburger, Hendrik Reimann, hinzu. Die vier an der Spitze liegenden Fahrer verteidigten ihren Vorsprung bis zum schwierigen Anstieg zum Hohen Hagen, wo zunächst ein Fahrer abreißen lassen musste. Zu Dritt gingen dann Nicolas Starosta, Hendrik Reimann und Jonas Leefmann als erste in die Abfahrt, in welcher der abgesprengte Fahrer wieder Anschluss finden konnte.

Im Finale kam es dann zu dem erwarteten frühen Antritt des Lokalmatadoren Nicolas Starosta unter dem Roten Lappen aus der vierköpfigen Spitzengruppe heraus, was ihm dann auch den verdienten Sieg einbrachte. Kurz nach ihm entschied Jonas Leefmann den Sprint um Platz 2, während Hendrik Reimann im Finale viel gearbeitet hatte und den 4 Platz belegte.

Im Ziel kam es dann zu Verwirrungen, da schon 10 Minuten zuvor ein Fahrer der 50 km-Strecke das Ziel erreichte, ohne das dieser regulär gestartet war. Die etwas unglückliche Organisation entschied sich gegen eine Disqualifikation und setze Nicolas Starosta und Jonas Leefmann auf die Plätze zwei und drei.

Blutbad am Henninger Turm
von Henning Frankenberger
01.05.2007 

Einen ereignisreichen Renntag erlebten die Fahrer der RSG Würzburg, die zum traditionellen Radrennen „Rund um den Henninger Turm“ in Frankfurt gemeinsam mit über 3500 anderen Teilnehmern am 1. Mai antraten.

Bei Sonnenschein und milden Temperaturen fand der Start um 9.15 Uhr statt. Der bereits in der Startaufstellung unglücklich eingebaute Henninge Frankenberger brauchte vom Start weg 11 KM um zur Spitze vorzufahren. Hierbei wurde im Sog des Pulks Geschwindigkeiten von über 65 km/h in der Ebene erzielt. Endlich traf er im vorderen Teil des Feldes den Teamkollegen Vladi Novak und man erwartete die ersten Berge. Den Schulberg konnte Henning Frankenberger als 2. Fahrer des gesamten Feldes passieren, auch den zweiten Berg erklomm er an der Spitze des Feldes. Vladi Novak, der bis dahin noch Sichtkontakt zur Spitzengruppe hatte wurde nach einer Verpflegung in einen der zahlreichen Stürze verwickelt. Er musste sein Vorderrad neu einsetzen und konnte erst dann die Verfolgung aufnehmen. Die Spitzengruppe konnte er alleine nicht mehr erreichen, so dass er Verbündete suchen musste. Erst als eine schnelle zweite Gruppe von hinten auf ihn auffuhr, konnte er die Verfolgung wieder wirkungsvoll aufnehmen. Am dritten Berg mit Bergwertung musste Henning Frankenberger etwa 25 Fahrer vorbeiziehen lassen. Hier zeigte sich, dass das Training in den letzten zwei Monaten recht unstet verlief. Durch eine sehr schnelle Abfahrt mit Geschwindigkeiten von fast 90 km/h konnte er aber wieder zur Spitze aufschließen, die er bis ins Ziel hielt. Im abschließenden Endspurt auf verwinkeltem Kurs belegte er den 7. Gesamtplatz mit 1,8 Sekunden Rückstand und wurde damit 3. der Masters I Klasse bei über 650 Klassierten.

3.30 Minuten später erreichte Vladi Novak an der Spitze der Verfolgergruppe das Ziel und wurde trotz des Sturzpeches 12. der Masters II Klasse. Glücklicherweise konnte er das Rennen bis zu Ende fahren ohne von Sanitätern aus dem Rennen genommen zu werden. Durch eine am Morgen zu gezogenen Schnittwunde an der linken Hand, deren Blutung während der hohen Belastung im Rennen wieder einsetze, kam er linksseitig blutüberströmt in Frankfurt an. Auch die Teamkollegen waren sich nicht sicher, ob er schwer gestürzt war, oder warum sonst sein Rad auf der linken Seite, ebenso wie die linke Körperhälfte komplett blutverschmiert war.

Tom Fiedler startete nach einer Regenerationsphase überaus erfolgreich durch. Nach der schweren 102 KM Runde mit über 950 Höhenmetern hatte er einen Schnitt von fast 37 km/h erreicht und finishte mit einem starken 10. Platz in der Masters III Klasse.

Eugen Kerkhoff startete auf der sehr schnellen 75 KM-Runde, die er bereits im Vorjahr mit einem Schnitt von 40 km/h absolvierte. Leider verpasste er die entscheidende Attacke der schnellsten Gruppe nach zwei Drittel des Rennens, so dass er mit der zweiten Gruppe und einem Schnitt von „nur 39,5 km/h“ 25. bei den Masters II wurde.

Timmy und Mumme Schüller nutzen die Chance wieder ins Renngeschäft einzusteigen. Wegen einer bereits sehr ungünstigen Einstufung in hintere Startgruppen, fiel es ihnen aber sehr schwer, eine starke und schnelle Gruppe zu finden, so dass sie viel Arbeit leisten mussten. Dennoch zeigten auch sie sich mit dem Verlauf zufrieden, wertvolle Wettkampfkilometer ohne Sturz und Defekt gesammelt zu haben.

Dies galt so leider nicht für Patrizia Mützel, die mit guter Form und motiviert antrat, aber leider bereits nach 14 Kilometer Reifenschaden hatte. Ein angekündigter Materialwagen kam nicht und nach einer Wartezeit von 40 Minuten hielt der Besenwagen, um die gestürzten und havarierten einzusammeln. Somit das unglückliche Kürzel in der Ergebnisliste:

DNF – did not finish

RSG – Fahrer mit tollen Platzierungen beim „Henninger Turm“
von Tom Fiedler
01.05.2007 

Bei strahlendem Sonnenschein wurden um Punkt 9:18 von Rudolf Scharping am Main-Taunus-Zentrum 3534 Radler und 510 Inline-Skater auf die „Velo-Tour“ - das Jedermann-Rennen zu dem Radklassiker „Rund um den Henninger-Turm“ - geschickt.

Für die RSG hatten sich Henning Frankenberger, Patrizia Mützel, Vladi Novak, Mumme Schüller und Tom Fiedler für die 102 km „bergig“ als Team angemeldet. Eugen Kerkhoff bevorzugte als Steckenvariante die 74 km „flach“. Die RSG-Fahrer belegten mit 4 Fahrern in der Teamwertung den 13. Platz.

Auf Grund des etwas zähflüssigen Verkehrs vor dem Main-Taunus-Zentrums in der Früh, kamen alle RSG´ler recht spät und mussten sich ohne das übliche Warmfahren und ohne sich zu finden zur Startaufstellung. So konnte das Team nicht gemeinsam starten und jeder musste sein Rennen für sich gestalten.

Normalerweise hätte Henning Frankenberger auf Grund seines Vorjahreserfolges aus dem Block A starten sollen. Er fand sich jedoch in Block C wieder und musste das Feld von hinten aufrollen. Dennoch fuhr Henning wie gewohnt ein hervorragendes Rennen. Dabei kann er, aus beruflichen Gründen seit nunmehr einem Jahr kaum noch strukturiert trainieren. Mit Geschwindigkeiten von zwischen 48 und 52 km/h ging es vom Einkaufszentrum weg nach Höchst hinein. Dort kam das Feld für die später gestarteten auf Grund einer engen Baustellendurchfahrt erst einmal zum völligen Stillstand. Dann ging es flüssig durch die Stadt weiter und über sanfte Steigungen in den Taunus hinein bis nach Eppstein, wo nach einer engen Ortsdurchfahrt über Kopfsteinpflaster die erste Härteprüfung über den berühmt-berüchtigten Schulberg mit bis zu 18% Steigung anstand. Hier und in den folgenden weiteren Bergen des Taunus bis kurz vor dem Feldberg arbeitete sich Henning sukzessive an die Spitze heran. Am Ende erreichte er im Schlusssprint in der Klasse der Master 1 den hervorragenden 3. Platz und in der Gesamtwertung von insgesamt 1458 Startern des 102 km - Hauptlaufes einen beachtlichen 7. Platz.

Vom Pech verfolgt wurde bei diesem Rennen Patrizia Mützel. Nachdem sie letztes Jahr krankheitsbedingt nicht starten konnte, musste sie bereits zum 2. Mal das Rennen Rund um den Henninger Turm wegen eines Defektes aufgeben. Auch dieses Jahr musste sie nach 14 selbst gefahrenen Kilometern die Runde im Besenwagen vollenden.

Weitere Ergebnisse: Vladi Novak Master 2: 12. Platz (Gesamt 82), Tom Fiedler Master 3: 10. Platz (Gesamt 281), Mumme Schüller Master 1: 239 Platz (Gesamt 523)

Timmy Trusdaski hat es leider verpasst sich als RSG – Team – Mitglied zu melden. Mit seinem 73. Platz (Gesamt 342) wäre u. U. in der Teamwertung noch mehr möglich gewesen.

Eugen Kerkhoff erreichte über 74 km „flach“ bei den Master 2 den 26. Platz.

10 Podestplätze für RSG Würzburg in Kaltennordheim
Einzelzeitfahren in Thüringen geht über böige 36 Kilometer
01.05.2007 

Am 1. Mai absolvierten 16 Fahrer der RSG-Würzburg beim beliebten Einzelzeitfahren in Thüringen den Wendekurs über 36 Kilometer mit ca. 230 Höhenmetern. Das wellige Profil und die heftigen Windböen machten den Fahrern trotz angenehmer Temperaturen ordentlich zu schaffen. Insgesamt starteten knapp 200 Zeitfahrer aus der gesamten Republik auf dem konditionell anspruchsvollem Kurs.

Tagessieger wurde bei den Herren Armin Fischer vom RSC Kali Neuhof (Hessen) mit der Referenzzeit von 48:44,40 min, was einer Geschwindigkeit von 44,32 km/h entspricht. Bei den Damen siegte Anne-Elise Kiehn vom WSV Clausthal mit einer Zeit von 56:58,20 min (37,91 km/h). Die RSG-Teilnehmer erreichten in den verschiedenen Altersklassen dreimal Platz 1, fünfmal Platz 2 und zweimal Platz 3 (s. Tabelle unten). Klaus Scharnagl nutzte bei der Siegerehrung vom Podest aus die Aufmerksamkeit des Publikums zur Aufforderung an den Veranstalter, im nächsten Jahr statt der diesjährigen Bockwürste doch wieder echte Thüringer Bratwürste zu kredenzen.

Platz AK
AK Zeit km/h
Gesamt
2
Maurer, Imke RSG Würzburg W21 59:02,50 36,58
3
3
Walz, Nora RSG Würzburg W21 1:02:51,90 34,36
8
2
Brand, Barbara RSG Würzburg W40 1:04:04,80 33,71
11
2
Michel, Monika RSG Würzburg W45 1:01:27,40 35,15
6


Platz AK
AK Zeit km/h
Gesamt
1
Gründler, Gunther RSG Würzburg M30 49:48,80 43,36
3
12
Tietze, Johannes RSG Würzburg M30 56:22,40 38,32
75
14
Hüttinger, Stefan RSG Würzburg M30 57:38,90 37,47
95
7
Rembold, Mario RSG Würzburg M35 52:53,80 40,83
24
2
Brand, Joachim RSG Würzburg M40 49:51,40 43,32
4
6
Derr, Dieter RSG Würzburg M40 53:47,70 40,15
31
2
Schulz, Jörg RSG Würzburg M45 51:07,60 42,25
11
7
Stumpf, Bernhard RSG Würzburg M45 55:50,90 38,68
69
1
Scharnagl, Klaus RSG Würzburg M50 54:41,30 39,50
45
3
Hagelstein, Roger RSG Würzburg M50 55:31,20 38,90
60
5
Stier, Ralf RSG Würzburg M50 56:35,50 38,17
79
1
Weinig, Manfred RSG Würzburg M65 54:23,50 39,71
39

alle Ergebnisse unter: www.rhoensport.de
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Vladi Novak fährt nach langer Flucht in Karbach auf Platz 2
Lokalmathador Stefan Mistler muss sich seinen Sieg hart erkämpfen
22.04.2007 

In der Hobbyklasse in Karbach bestätigten die RSG-Fahrer mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ihre gute Form. Beim Rennen über zwei Runden starteten ca. 40 Radrennfahrer.

Fünf Kilometer vor Karbach setzte sich Vladi Novak bereits in der ersten Runde entschlossen von einer 15-köpfigen Führungsgruppe ab und fuhr sich einen Vorsprung von mehreren hundert Metern heraus. Dauersieger und Lokalmathador Mistler musste sich nahezu alleine um die Verfolgung kümmern. Novaks RSG-Teamkollegen Striewski, Feefmann und Brand fuhren in der Gruppe dahinter ein taktisches Rennen, sodass der Ausreißer seinen Abstand vergrößern konnte.

In der zweiten Runde reduzierte sich die Gruppe der Verfolger auf sieben Fahrer, von der sich Mistler absetzen konnte und die Jagd auf Novak aufnahm. Noch deutlich vor dem Steilanstieg zwischen Urspringen und Billingshausen fuhr der Karbacher auf den Würzburger auf und setzte sich an die Spitze. Bei den Verfolgern hielten sich die verbliebenen RSG-Fahrer Striewski und Brand zurück und reagierten nur auf Attacken. Mit einem knappen Vorsprung auf das Verfolgerfeld rettete sich Novak hinter Mistler hoch verdient auf Rang 2 ins Ziel.

Im Zielsprint kamen Joachim Brand und Uwe Striewski als Vierter und Siebter ins Ziel. Dahinter folgten Jonas Feefmann, Tom Fiedler, Klaus Kanski und Andi Maier.

Zwei weitere RSG-Fahrer nutzten das Rennen der B/C-Amateure als intensives Wettkampftraining. Alex Pscheidl (TeamTexpa Simplon/RSG Würzburg) fuhr fünf Runden im vorderen Teil des ca. 160-Mann-starken Feldes sehr gut mit, beendete dann aber diese auch für ihn sehr intensive Trainingseinheit mit dem guten Gefühl, als Mountainbiker auch bei den stärksten Rennradfahrern der B/C-Klasse mithalten zu können.

Der Triathlet und Zeitfahrspezialist Dr. Richard Rogge (RSG Würzburg) stieg nach vier Runden aus dem Amateurrennen aus. Nach erst drei Trainingswochen auf dem Rad dennoch eine sehr respektable und anerkennenswerte Leistung für den Masters 2-Fahrer.

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83 Rennradsportler eröffnen die neue Saison
Würzburger Radsportgemeinschaft trifft sich an der Talavera zum „Anradeln“
15.04.2007

Für einen farbenfrohen Auftakt beim „Anradeln“ in die neue Rennradsaison sorgte die bisher größte Schar an Rennradlern in der Vereinsgeschichte der RSG Würzburg. Bei bestem Wetter starteten die 83 Rennradler in drei Leistungsgruppen gegen 10.00 Uhr von der Talavera aus. Dabei wurde über die aktuelle Fitness, neu montierte Teile am Rad und die im Winter absolvierten Trainingseinheiten geplaudert. Vereinsvorstand Klaus Scharnagl hatte die Touren so ausgesucht, dass sich alle gegen 14.00 Uhr zu einer gemeinsamen Einkehr am Heuchelhof einfinden konnten. Besonders erfreulich war neben der starken Jugendbeteiligung die wachsende Zahl der aktiven Frauen, die zukünftig sogar ihren eigenen Treff anbieten.

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Trainingslager Cesenatico: Nachtreffen am 20. April
10.04.2007

Liebe Teilnehmer des Trainingskongresses in Cesenatico

Die Beine werden langsam wieder locker und der eine oder andere wurde trotz Sitz-problemen schon wieder auf dem Rad gesichtet.

Da wird es Zeit, die Erlebnisse aus dem Trainingslager in entspannter Atmosphäre bei einem gediegenen Nachtreffen etwas aufzuarbeiten.

Deshalb wollen wir uns am Freitag, 20.04.07, oben am Heuchelhof im „Alten Gut“ bei Hannes Beckert und Moni Bauer zum gemeinsamen Abendessen treffen. Dabei können wir Bilder-CDs tauschen, von unserer neu gewonnenen Topform vorschwärmen und unseren Tour-Guides sowie dem Organisator huldigen.

Beginn: 19.30 Uhr im Festsaal „Zum Alten Gut“

Gebt mir bitte per E-Mail bis spätestens Mittwoch, 18.04.07, Bescheid oder ruft direkt bei Hannes und Moni unter 0931 6677588 an, mit wie vielen Personen ihr kommt. Dann können die beiden die Reservierung – aufgrund der vermuteten hohen Teilnehmerzahl – besser planen.

Wer das Alte Gut noch nicht kennt, kann sich unter www.zum-alten-gut.de schon mal Appetit holen.

In der Hoffnung, dass möglichst viele (natürlich auch Nicht-Italien-Veteranen) kommen können…

Joachim Brand

RSG Fahrer starten beim Traditionskriterium „Rund um den Weiher“
10.04.2007

Am Ostermontag starteten vier Rennfahrer der RSG in Hochheim bei Mainz beim traditionellen Kriterium „Rund um den Weiher“.

Dort galt es, einen 1,2 km langen Rundkurs 51 mal zu bewältigen. Die Strecke war äußerst tückisch. Neben zahlreichen Hindernissen wie Verkehrinseln stellte der böige Wind die Fahrer vor eine harte Bewährungsprobe, weshalb es besonders in den Jugendrennen zu einigen schweren Stürzen kam. Unter anderem kam auch ein Nachwuchsfahrer der RSG erheblich zu Fall (s. Jugendbericht).

Für die RSG startete Philipp Dietrich im Rennen der U 19. Er musste sich gegen äußerst starke bundesweite Konkurrenz, unter anderem dem Deutschen Meister im Bahn-Vierer, erwehren. Das hoffnungsvolle Nachwuchstalent hatte das einwöchige Trainingslager in Cesenatico noch nicht völlig verkraftet, weshalb Philipp das Rennen nach etwa 2/3 der Distanz vorzeitig beenden musste. Für anstehende Aufgaben sollte ihn das aber keinesfalls entmutigen.

Im stark besetzten Rennen der Elite C- Klasse über 58 km war die RSG durch Daniel Mott, Hansi Wilckens und Matthias Reinel vertreten.

Daniel Mott hatte etwas Pech in der Startaufstellung und musste sich nahezu am Ende des etwa 80 Mann starken Feldes einreihen, was während der sehr schnellen Anfangsrunden dazu führte, dass immer wieder Fahrer vor ihm abreißen lassen mussten. Das Schließen dieser Lücken kosteten ihn so viel Kraft, dass Daniel das Rennen aufgeben musste.

Für Matthias Reinel stellte dieser Wettkampf den Saisonauftakt und einen ersten Formtest dar, weshalb er sich nach Materialproblemen (rutschende Sattelstütze) entschloss, das Rennen als ernsthaftes Training zu nutzen. Nach 1:22:50 h, mit einem Durchschnitt von 42,6 km/h, kam er mit der ersten Verfolgergruppe ins Ziel.

Stärkster RSG-Fahrer an diesem Tag war sicherlich Hansi Wilckens, der immer wieder Attacken setzte und Löcher schließen konnte, aber insofern unglücklich agierte, als dass er nicht in den entscheidenden Gruppen bzw. Attacken vertreten war. Somit kam auch er in der ersten, etwa 30 Mann starken Verfolgergruppe an.

Insgesamt also ein zufrieden stellendes Ergebnis für die RSG, das für den weiteren Saisonverlauf Anlass zu Hoffnungen gibt.

Erfolgreiches Einzelzeitfahren für Joachim Brand in Bad Schwalbach
23.01.2007

Im Rahmen des hessischen Rhein-Main-Pokals startete am Samstag, den 24.03.2007, das Auftaktzeitfahren in Bad Schwalbach bei Wiesbaden. Die Zeitfahr-Serie besteht aus zwei Flachzeitfahren und zwei Bergzeitfahren. Zu bewältigen war diesmal eine flache 30-km- Strecke bei kalten 6° Celsius, leichtem Nebel und regennasser Fahrbahn. Für die RSG Würzburg war Joachim Brand vor Ort, der in der Masters C-Klasse (Senioren 2) an den Start ging.

Bis zur Wendemarke bei Kilometer 15 ging es auf einer breiten Bundesstraße kontinuierlich leicht bergab (1%-2%), anschließend mussten die Zeitfahrer das Tal wieder hoch fahren. Trotz der etwas ungemütlichen Bedingungen kam Brand gut in Tritt und erreichte nach 41:07 min mit einem Schnitt von ca. 40,5 km/h das Ziel.

In seiner Altersklasse (16 Starter) reichte die Zeit für den ersten Platz mit immerhin 47 sec Vorsprung auf den Zweitplatzierten (Weir Gary/VC Frankfurt).

In der Tagesgesamtwertung aller 95 gestarteten Lizenzfahrer bedeutete dies Rang 13. Die Tagesbestzeit erzielte Falk Putzke vom Team Physiodom in der Elite-Klasse mit 38:02 min.

Martin Kehrer und Thomas Schmitt im Trainingslager auf Mallorca
23.01.2007

Die beiden U23-Rennfahrer der RSG Würzburg, Thomas Schmitt und Martin Kehrer, bereiteten sich Anfang Januar auf Mallorca für die kommende Saison 2007 vor. Bei idealen klimatischen Bedingungen konnten täglich zwischen 5-7 Stunden trainiert werden. Die Saison startet für die beiden Rennfahrer bereits in knapp zwei Monaten.

So wurden schon erste Kraftausdauerintervalle am Berg und in der Ebene ins Training integriert. „Wir konnten unser Trainingsprogramm sehr gut umsetzen“, berichtet Martin Kehrer.

Bereits Ende Februar geht es für die beiden Elite B-Fahrer erneut auf die Baleareninsel. Dort werden sie für 14 Tage den „Feinschliff“ für die im März beginnende Rennsaison 2007 vornehmen. Unter Umständen treten die beiden Rennfahrer bereits im Trainingscamp beim einen oder anderen Wettkampf an.